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Vektorlayereigenschaften

Der Layereigenschaften Dialog für Vektorlayer enthält generelle Einstellungen, um das Aussehen der Layerobjekte in der Karte (Symbologie, Beschriftung, Diagramme) und die Interaktion mit der Maus (Aktionen, Kartentipps, form design) zu verwalten. Es bietet auch Informationen über die Layer.

Öffnen Sie den Layereigenschaften Dialog, indem Sie doppelt auf den Layernamen in der Legende klicken oder wählen Sie das Menü Eigenschaften mit der rechten Maustaste.

Tipp

Wechseln Sie schnell zwischen verschiedenen Layerdarstellungen

Wenn Sie die Stile ‣ Hinzufügen Kombobox oben bei dem Layereigenschaften wählen, können Sie beliebig viele Kombinationen von Layereigenschaften Einstellungen (Symbologie, Beschriftung, Diagramme, Aktionen...) speichern. Dann schalten Sie einfach zwischen den verschiedenen Stilen des Kontextmenüs der Layer in Layer Bedienfelder automatisch hin und her, um die Daten unterschiedlich darzustellen.

Menü Allgemein

general Verwenden Sie dieses Menü um allgemeine Einstellungen für den Vektorlayer zu machen. Es stehen mehrere Optionen zur Verfügung:

Layerinformation

  • Ändern Sie den Anzeigenamen des Layers in angezeigt als

  • Definieren Sie die Layerquelle des Vektorlayers

  • Definieren Sie Datenquellenkodierung um providerspezifische Optionen zu definieren und um in der Lage zu sein die Datei zu lesen.

Koordinatenbezugssystem

  • Verwenden Sie Festlegen für das Koordinatensystem. Hier können Sie die Projektion eines bestimmten Vektorlayers ansehen oder verändern.

  • Erstellen Sie einen Räumlichen Index (nur OGR-unterstützte Formate)

  • Die Ausmaße aktualisieren für einen Layer

  • Sehen Sie sich die Projektion eins spezifischen Vektorlayers an oder ändern Sie diese indem Sie auf Festlegen ... klicken.

Maßstabsabhängige Sichtbarkeit

Sie können Maximum (inklusive) und Minimum (exklusive) Skalierung einstellen, sodass es einen sichtbaren Bereich der Objekte gibt. Außerhalb dieses Bereichs bleiben sie verborgen. Der mapIdentification Setze auf den aktuellen Kartenmaßstab Knopf hilft Ihnen, den aktuellen Kartenmaßstab als Begrenzung des sichtbaren Bereichs einzustellen.

Figure Vector General 1:

../../../_images/vector_general_menu.png

Menü Allgemein in Vektorlayer Eigenschaften Dialog

Abfrageeditor

Unter dem Provider Feature Filter Rahmen, erlaubt Ihnen die Abfrageerstellung einen Teil der Objekte definieren, indem Sie eine SQL-ähnliche WHERE Klausel verwenden und das Ergbnis im Hauptfenster anzeigen lassen. So lange die Abfrage aktiv ist, werden nur die Objekte, die dem Ergebnis entsprechen, angezeigt. Das Abfrageergebnis kann dann als neuer Vektorlayer gespeichert werden.

Öffnen Sie die Abfrageerstellung indem Sie die Layereigenschaften öffnen und zum Allgemein Menü wechseln. Klicken Sie unter Objektuntermenge auf den [Abfrageerstellung] Knopf um die Abfrageerstellung zu öffnen. Wenn Sie z.B. einen ‘regions’ Layer mit einem ‘TYPE_2’ Feld haben könnten Sie nur die ‘regions’ des Typs ‘borough’ in der Datenlieferanten spezifischer Filterausdruck Fenster der Abfrageerstellung auswählen. Figure_vector_general_2 zeigt ein Beispiel von der Abfrageerstellung die mit dem regions.shp Layer aus dem QGIS Beispieldatensatz. Die Felder, Werte und Operatoren Bereiche helfen Ihnen die SQL-ähnliche Abfrage zu erstellen.

Figure Vector General 2:

../../../_images/queryBuilder.png

Abfrageeditor

Die Felder Liste enthält alle Attributspalten der Attributtabelle die durchsucht werden soll. Um eine Attributspalte dem SQL WHERE Klausel Feld hinzuzufügen machen Sie einen Doppelklick auf den Namen in der Felderliste. Im Allgemeinen können Sie die diversen Felder, Werte und Operatoren verwenden um die Abfrage zu erstellen oder Sie können Sie einfach in die SQL Box eingeben.

Die Werte Liste führt die Werte einer Attributtabelle auf. Um alle möglichen Werte eines Attribut aufzulisten wählen Sie das Attribut in der Felderliste und klicken Sie den [Alle] Knopf. Um die ersten 25 eindeutigen Werte der Attributspalte aufzulisten wählen Sie die Attributspalte in der Felderliste und klicken Sie den [Stichprobe] Knopf. Um einen Wert dem SQL WHRERE Klausel Feld hinzuzufügen, machen Sie einen Doppelklick auf den Namen in der Werteliste.

Der Operatoren Bereich enthält alle verwendbaren Operatoren. Um einen Operator dem SQL WHERE Klausel Feld hinzuzfügen klicken Sie den enstprechenden Knopf. Es stehen relationale Operatoren (‘=’, ‘>’, ...) String Vergleichsoperatoren (‘LIKE’) und logische Operatoren (‘AND’, ‘OR’, ...) zur Verfügung.

Der [Testen] Knopf zeigt ein Nachrichtenfenster mit der Anzahl von Objekten die auf die aktuelle Abfrage zutreffen, was nützlich im Prozess der Abfrageerstellung ist. Der [Löschen] Knopf löscht den Text im SQL WHERE Klausel Feld. Der [OK] Knopf schließt das Fenster und wählt die Objekte die auf die Abfrage zutreffen aus. Der [Abbrechen] Knopf schließt das Fenster ohne die aktuelle Auswahl zu ändern.

QGIS behandelt die resultierenden Teilmengen als ob Sie der ganze Layer sind. Wenn Sie z.B. den obigen Filter für ‘Borough’ anwenden, können Sie Ankorage nicht darstellen, abfragen, speichern oder bearbeiten, da dies eine ‘Municipality’ ist und von daher nicht in der Teilmenge enthalten sind.

Die einzige Ausnahme ist dass solange ihr Layer Teil der Datenbank ist, das Verwenden einer Teilmenge Sie vom Bearbeiten des Layers abhält.

Menü Stil

Das Menü Stil stellt Ihnen ein umfassendes Werkzeug zum Darstellen und symbolisieren Ihrer Vektordaten zur Verfügung. Sie können Layerdarstellung ‣ Werkzeuge, die für alle Vektordaten gleich sind, genauso wie spezielle Symbolisierungstools, die für die verschiedenen Arten von Vektordaten konzipiert wurden, verwenden. Jedoch teilen sich alle Typen die folgenden Dialogstrukturen: im oberen Teil haben Sie ein Widget, welches Ihnen dabei hilft die Klassifikation und die Symbole, die für die Objekte genutzt werden sollen, vorzubereiten und am oberen finden Sie das Layerdarstellung Widget.

Tipp

Symbologie exportierten

Sie haben die Option die Vektorsymbologie von QGIS nach Google *.kml, *.dxf und MapInfo .*.tab Dateien zu exportieren. Öffnen Sie einfach das Rechte-Maustasten-Menü des Layers und klicken Sie auf Speichern als ... ` um den Namen der Ausgabedatei und ihr Format festzulegen. Verwenden Sie im Dialog das :guilabel:`Darstellungsexport Menü um die Symbologie entweder als Objektdarstellung ‣ oder Symbollayerdarstellung ‣ zu speichern. Wenn Sie Symbollayer verwendet haben wird empfohlen die zweite Einstellung zu benutzen.

Objekt Darstellung

Der Renderer ist dafür verantwortlich, das Objekt zusammen mit dem korrekten Symbol zu zeichnen. Unabhängig vom Layer Geometrietyp, gibt es vier typische Arten von Renderern: einzelsymbol, kategorisiert, abgestuft und regelbasierend. Für Punktlayer gibt es noch Punktverdrängung und eine Heatmap, während Polygone noch als invertierte Polygone dargestellt werden können.

Es gibt keinen kontinuirliche Farbe Renderer da es in der Tat einfach ein spezieller Fall des Abgestuft Renderers ist. Die Kategorisiert und Abgestuft Renderer können erstellt werden indem ein Symbol und ein Farbverlauf festgelegt werden - Sie werden die Farben für Symbole angemessen einsetzen. Für jeden Datentyp (Punkte, Linien und Polygone) sind Symbollayertypen erhältlich. Abhängig vom ausgesuchten Renderer gibt es verschiedene zusätzliche Bereiche.

Bemerkung

Wenn Sie den Darstellungstyp beim Einstellen des Stils eines Vektorlayers ändern werden die Einstellungen für das Symbol beibehalten. Beachten Sie dass dieses Vorgehen nur für eine Änderunge funktioniert. Wenn Sie den Darstellungstyp wiederholt ändern gehen die Einstellungen für das Symbol verloren.

Einzelsymbol Darstellung

Die singleSymbol Einzelsymbol Darstellung wird verwendet alle Objekte eines Layers mit einem benutzerdefiniertem Symbol darzustellen. Für weitere Informationen zu Symboldarstellungen siehe Die Symbolauswahl.

Figure Symbology 1:

../../../_images/singlesymbol_ng_line.png

Linieneigenschaften Einzelsymbol

Tipp

Symbol direkt aus dem Layerfenster bearbeiten

Wenn Sie in Ihrem Layerfenster Layer haben die Kategorien kategorisiert, abgestuft oder regelbasierend dargestellt werden, können Sie schnell die Füllfarbe des Symbols der Kategorie ändern, wenn Sie auf die Kategorie rechts klicken und die gewünschte Farbe aus dem colorWheel Farbrad wählen. Ein Rechtsklick auf eine Kategorie gibt Ihnen die Möglichkeit Alle Objekte ausblenden, Alle Objekte zeigen und Symbole editieren.

Kategorisierte Darstellung

Der categorizedSymbol Kategorisiert Renderer wird verwendet um alle Objekte eines Layers darzustellen indem man ein einfaches benutzerdefiniertes Symbol, dessen Farbe den Wert des ausgewählten Attributs des Objekts wiedergibt. Im Kategorisiert Menü können Sie folgendes auswählen:

  • Das Attribut (indem Sie die Spalten Listbox oder die expressionEditorOpen Spaltenausdruck einstellen Funktion benutzen, siehe das Ausdrücke Kapitel)

  • Das Symbol (nutzen Sie den Die Symbolauswahl Dialog) das für jede Klasse als Standard verwendet wird

  • Die Farbpalette (unter Verwendung der Farbverlaufsliste) aus der die Farbe auf das ausgewählte Symbol angewendet wird

Klicken Sie dann auf den Klassifizieren Knopf um classes aus den unterschiedlichen Werten der Attributspalte zu erstellen. Jede Klasse kann ausgeschaltet werden indem Sie das Kontrollkästchen links vom Klassennamen deaktivieren.

Sie können das Symbol, den Wert oder die Beschriftung verändern, klicken Sie einfach auf das Element, das Sie ändern wollen.

Ein Rechtsklick zeigt ein Kontextmenü für Kopieren/Einfügen, Farbe ändern, Transparenz ändern, Ausgabeeinheit ändern, Breite ändern.

Das Beispiel in figure_symbology_2 zeigt den Dialog Kategorisierte Darstellung für den Vektorlayer rivers des QGIS -Beispieldatensatzes.

Figure Symbology 2:

../../../_images/categorysymbol_ng_line.png

Kategorisierte Symbolisierungsoptionen

Tipp

Auswahl und Ändern von Mehrfachsymbolen

Mit der Symbologie können Sie Mehrfachsymbole auswählen und Rechtsklicken um Farbe, Transparenz, Größe oder Breite der ausgewählten Einträge zu ändern.

Tipp

Kategorien Symbolnamen zuordnen

Im Menü [Erweitert] unter den Klassen, können Sie eine der beiden Aktionen wählen, um Symbolnamen auf einen entsprechenden Kategorienamen in Ihrer Klassifizierung aufeinander abzustimmen. Matched to saved symbols Kategorienamen auf einen Symbolnamen aus Ihrem Stilmanager anpassen. Match to symbols from file Kategorienamen auf Symbolnamen von einer externen Datei anpassen.

Abgestufte Darstellung

Der graduatedSymbol Abgestuft Renderer wird verwendet alle Objekte eines Layers darzustellen, indem ein einfaches benutzerdefiniertes Symbol dessen Farbe oder Größe die Zuweisung eines Objektattributes zu einer Klasse reflektiert.

Wie beim Kategorisiert Renderer können Sie mit dem Abgestuft Renderer die Drehung und Größenskalierung von angegebenen Spalten definieren.

Genauso können Sie -analog zum Kategorisierten Renderer - im Menü auswählen:

  • Das Attribut (indem man die Listbox oder die expressionEditorOpen Set column expression Funktion verwendet)

  • Das Symbol (nutzen des Symbolauswahl Dialogs)

  • Die Legendenformatierung und die Genauigkeit

  • Die Methode, um das Symbol zu ändern: Farbe oder Größe

  • Die Farben (indem man die Farbverlaufsliste verwendet), wenn die Farbmethode ausgewählt ist

  • Die Größe (unter Verwendung der Feldgröße und seiner Einheit)

Dann können Sie den Reiter Histogramm nutzen, der Ihnen interaktive Histogramme zum zugeordneten, ausgewählten Feld oder Ausdruck anzeigt. Klassen Unterbrechungen können bewegt oder hinzugefügt werden mithilfe des Histogramm-Widgets.

Bemerkung

Sie können die statistische Zusammenfassung nutzen, um mehr Informationen über Ihren Vektorlayer zu erhalten. Siehe Statistikfenster.

Zurück zu dem Klassen Reiter, Sie können die Anzahl der Klassen und auch den Modus für das Klassifizieren von Objekten innerhalb der Klassen (indem man die Modus-Liste verwendet) einstellen. Die möglichen Modi sind:

  • Gleiches Intervall: jede Klasse hat die gleich Größe (z.B. Werte von 0 bis 16 und 4 Klassen, jede Klasse hat eine Größe von 4);

  • Quantil: jede Klasse beinhaltet die gleiche Anzahl von Elementen (nach der Idee eines Boxplots);

  • Natürliche Unterbrechungen (Jenks): die Varianz innerhalb jeder Klasse ist minimal währenddessen die Varianz zwischen Klassen maximal ist;

  • Standardabweichung: Klassen werden abhängig von der Standardabweichung der Werte erstellt;

  • Schöne Unterbrechungen: Berechnet eine Sequenz von etwa n+1 mit gleichem Abstand, die den Bereich der Werte in x decken. Die Werte sind so gewählt, dass sie 1, 2 oder 5 mal einer Potenz von 10 sind .(basiert ziemlich auf der R statistischen Umgebung http://astrostatistics.psu.edu/datasets/R/html/base/html/pretty.html)

Das Listenfeld im mittleren Teill des Stil Menüs führt die Klassen zusammen mit ihren Bereichen, Beschriftungen und Symbolen die dargestellt werden auf.

Klicken Sie auf den Klassifizieren Knopf um Klassen anhand des ausgewählten Modus zu erstellen. Jede Klasse kann anhand des Deaktivierens des Kontrollkästchens links neben dem Klassennamen ausgeschaltet werden.

Sie können das Symbol, den Wert oder die Beschriftung verändern, klicken Sie einfach auf das Element, das Sie ändern wollen.

Ein Rechtsklick zeigt ein Kontextmenü für Kopieren/Einfügen, Farbe ändern, Transparenz ändern, Ausgabeeinheit ändern, Breite ändern.

Das Beispiel figure_symbology_3 zeigt den Abgestufte Darstellung Dialog für den Vektorlayer rivers des QGIS-Beispieldatensatzes.

Figure Symbology 3:

../../../_images/graduatesymbol_ng_line.png

Abgestufte Symbolisierungsoptionen

Tipp

Thematische Karten anhand von Ausdrücken erstellen

Kategorisierte und Abgestufte thematische Karten können jetzt anhand des Ergebnisses eines Ausdrucks erstellt werden. Im Eigenschaftendialog für Vektorlayer wurde die Attributauswahl um eine expressionEditorOpen Set column expression Funktion ergänzt. Jetzt brauchen Sie nicht länger das Klassifikationsattribut in eine neue Spalte in Ihrer Attributtabelle schreiben wenn Sie wollen, dass das Klassifikationsattribut eine Zusammenstellung von mehreren Feldern wie z.B. eine Formel irgendeiner Art ist.

Proportionale Symbole und mehrdimensionale Analysen

Proportionale Symbole und multidimensionale Analysen sind Darstellungstypen, die nicht in dem Stildarstellungsmneü verfügbar sind. Doch mit dem Größenassistent, angewendet auf eine der vorherigen Darstellungsoptionen, ermöglicht es Ihnen QGIS, Ihre Punkt- und Liniendaten mit einer solchen Darstellung anzuzeigen.

Proportionale Symbole erstellen

Proportionale Darstellung wird angewendet, indem Sie Einzelsymbol Darstellung für den Layer aktivieren. Haben Sie dies eingestellt, wird in dem oberen Bereich der Datendefinierte Übersteuerung Knopf verfügbar sein neben Optionen Größe oder Breite (jeweils für Punkt- und Linienlayer) liefert Werkzeuge zum erstellen proportionaler Darstellung der Layer. Ein Assistent ist außerdem zugänglich, der Ihnen durch das Menü dataDefined hilft Größenausdrücke einzustellen.

Figure Symbology 4:

../../../_images/varying_size_assistant.png

Variierender Größenassistent

Der Assistent lässt Sie einstellen:

  • Das darzustellende Attribut, indem Sie die Spalten Listbox oder die expressionEditorOpen Spaltenausdruck einstellen Funktion benutzen (siehe Ausdrücke)

  • die Darstellung der Skalierungsmethode, die ‘Flannery’, ‘Surface’ oder ‘Radius’ sein kann

  • Minimum und Maximum der Größe der Symbole

  • Den darzustellenden Wertebereich: Der PFeil nach unten hilft Ihnen automatisch diese Felder mit den minimalen (oder null) und maximalen Werten zurückzugeben, ausgehend von den ausgewählten Attributen oder dem auf Ihre Daten angewendeten Ausdruck.

  • Ein einzigartiger Wert, um Nullwerte darzustellen

Auf der rechten Seite des Dialogs können Sie eine Vorschau der dargestellten Objekte innerhalb des Widgets sehen. Die Darstellung wird dem Layerbaum in dem Layerfenster hinzugefügt und ebenfalls dafür verwendet diesen in den Druckzusammenstellungs Legendenobjekten zu gestalten.

Die dargestellten Werte in dem Größenassistent oben stellen die ‘Datendefinierte Übersteuerung’ ein mit:

coalesce(scale_exp(Importance, 1, 20, 2, 10, 0.57), 1)

Mehrdimensionale Analyse erzeugen

Eine mehrdimensionale Analyse hilft Ihnen, die Beziehungen zwischen zwei oder mehr Variablen auszuwerten z. B. kann eine als Farbverlauf und die andere als Größe dargestellt werden.

Der einfachste Weg, um mehrdimensionale Analysen in QGIS zu erstellen, ist eine kategorisierte oder abgestufte Darstellung des Layers zu wählen und den selben Symboltyp für alle Klassen zu nutzen. Klicken Sie dann auf den [Ändern] Knopf über dem Klassifikationsrahmen, dann öffnet sich der Dialog Symbolauswahl aus dem Sie, wie oben gesehen, den Größenassistent aktivieren und entweder auf die Größe (für Punktlayer) oder Breite (für Linienlayer) einstellen können.

Wie das proportionale Symbol, wird das größenabhängige Symbol zu dem Layerbaum hinzugefügt, an der Spitze der kategorisierten oder abgestuften Symbolklassen. Beide Darstellungen sind ebenso in der Druckzusammenstellung verfügbar.

Regelbasierende Darstellung

Der ruleBasedSymbol Regelbasierte Renderer wird verwendet um alle Objekte eines Layers anhand eines regelbasierten Symbols dessen Farbe die Zuordnung eines ausgewählten Objektattributs zu einer Klasse wiedergibt, darzustellen. Die Regeln basieren auf SQL-Anweisungen. Mit dem Dialog können Sie anhand von Filtern oder Maßstäben gruppieren und Sie können entscheiden ob Sie die Zeichenreihenfolge benutzen wollen oder nur die erste zutreffende Regel benutzen wollen.

Um eine Regel zu erstellen, aktivieren Sie eine bestehende Zeile mit einem Doppelklick oder klicken Sie auf ‘+’ und klicken Sie auf eine neue Regel. Im Dialog Regeleigenschaften können Sie eine Beschriftung für die Regel definieren. Klicken Sie den browseButton Knopf um den Ausdruckseditor zu öffnen. Klicken Sie auf Felder und Werte in der Funktionsliste, um sich alle Attribute der aktuellen Attributtabelle anzeigen zu lassen. Um ein Attribut zum Ausdruck Feld hinzuzufügen machen Sie einen Doppelklicken auf den Namen in der Felder und Werte-Liste. Allgemein können Sie die verschiedenen Felder, Werte und Funktionen verwenden um den Berechnungsausdruck zu konstruieren oder Sie können ihn einfach in das Feld eingeben (siehe Ausdrücke). Sie können eine neue Regel mit Kopieren und Einfügen anhand der rechten Maustaste in eine bestehende Regel erstellen. Sie können auch die ‘ELSE’-Regel, die ausgeführt wird wenn keine der anderen Regeln zutrifft, verwenden. Seit QGIS 2.8 erscheint die Beschriftung für die Regeln in einem Pseudobaum in der Kartenlegende. Machen Sie einfach einen Doppelklick auf die Regeln in der Kartenlegende und ein Stil Menü der Layereigenschaften erscheint, das die Regel, die der Hintergrund für das Symbol im Pseudobaum ist, zeigt.

Das Beispiel figure_symbology_5 zeigt den Dialog der regelbasierenden Darstellung für den Layer rivers des QGIS Beispieldatensatzes.

Figure Symbology 5:

../../../_images/rulesymbol_ng_line.png

Regelbasierte Symbolisierungsoptionen

Punktverdrängung

Für Punktlayer gibt es eine Darstellungsart pointDisplacementSymbol Punktverdrängung, mit der es möglich ist, sämtliche Punkte eines Layers auch dann darzustellen, wenn sie sich teilweise an derselben Stelle befinden. Die Punkte werden dabei um ein Zentrumssymbol herum auf einem Versatzkreis angeordnet und dargestellt oder auf mehreren konzentrischen Kreisen.

Figure Symbology 6:

../../../_images/poi_displacement.png

Dialog Punktverdrängung

Bemerkung

Sie können Objekte noch immer anders darstellen wie mit dem Einzelsymbol, Abgestuft, Kategorisiert oder Regelbasierend, indem Sie die Darstellung Drop-down Liste auswählen und dann den Darstellungseinstellungen... Knopf.

Invertierte Polygone

Die invertedSymbol Umgekehrte Polygon Darstellung ermöglicht es dem Anwender die Außenseite der Polygone des Layers zu füllen. Wie drüber können Sie Subrenderer auswählen wie Einzelsymbol, Abgestuft, Kategorisiert, Regelbasierend oder 2.5 D Renderer.

Figure Symbology 7:

../../../_images/inverted_polygon_symbol.png

Umgekehrte Polygone Dialog

Heatmap

Mit dem heatmapSymbol Heatmap Renderer können Sie dynamische Live-Heatmaps für (Multi-)Punktlayer erstellen. Sie können den Heatmap Radius in Pixeln, mm oder Karteneinheiten angeben, wählen und bearbeiten Sie einen Farbverlauf für den Heatmap-Stil und verwenden Sie einen Schieberegler um einen Kompromiss zwischen Darstellungsgeschwindigkeit und Qualität zu wählen. Sie können auch einen Maximalwert wählen und den Punkten eine Gewichtung geben, indem Sie ein Feld oder einen Ausdruck wählen. Beim Hinzufügen oder Löschen eines Objekts aktualisiert der Heatmap-Stil die Darstellung automatisch.

Figure Symbology 8:

../../../_images/heatmap_symbol.png

Der Heatmap-Erweiterung Dialog

2.5 D

Mit dem 25dSymbol 2.5 D Renderer ist es möglich einen 2.5 D Effekt auf Ihre Layerobjekte anzuwenden. Sie wählen zu Beginn einen Höhe-nwert (angegeben in Karteneinheiten). Dafür können Sie einen festen Wert, eines Ihrer Layerfelder oder einen Ausdruck verwenden. Um die Betrachterposition neu zu erstellen, müssen Sie auch noch einen Winkel (in Grad) wählen (0° bedeutet Westen, steigt gegen den Uhrzeigersinn). Mit der erweiterten Konfiguration können Sie auch Dachfarbe und Wandfarbe wählen. Wenn Sie Sonnenstrahlung auf den Objektwänden simuliert werden soll, aktivieren Sie die checkbox Shade walls based on aspect Option. Sie können auch einen Schatten simulieren, wenn Sie Farbe und Größe (angegeben in Karteneinheiten) einstellen.

Figure Symbology 9:

../../../_images/2_5dsymbol.png

2.5 D Dialog

Tipp

** 2.5 D Effekte mit anderen Renderern nutzen**

Sobald Sie die grundlegenden Stileinstellung basierend auf dem 2.5 D-Renderer abgeschlossen haben, können Sie diese in einen anderen Renderer umwandeln (einzel, kategorisiert, abgestuft). Die 2.5 D-Effekte bleiben erhalten und alle anderen Renderer spezifischen Optionen sind weiterhin verfügbar für Feineinstellungen (auf diese Weise können Sie zum Beispiel kategorisierte Symbole mit einer schönen 2.5 D-Darstellung zeigen oder Sie fügen einige zusätzliche Stile zu Ihren 2.5 D Symbolen hinzu). Um sicherzustellen, dass der Schatten und das “Gebäude” sich nicht mit anderen in der Nähe befindlichen Objekten stört, müssen Sie möglicherweise Symbolebenen ermöglichen (:menuselection: Erweitert -> Symbolebenen ...). Die 2.5 D Höhe und Winkelwerte sind in den Layervariablen gespeichert, so können Sie sie anschließend in der Registerkarte Variablen des Dialogs Layereigenschaften bearbeiten.

Layerdarstellung

Aus dem Reiter Stil können Sie auch einige Optionen einstellen, die immer für alle Objekte des Layers gelten:

  • Layertransparenz slider: Sie können den unten liegenden Layer in der Kartenansicht mit diesem Werkzeug sichtbar machen. Verwenden Sie den Slider um die Sichtbarkeit Ihres Vektorlayers an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Sie können auch eine genaue Definition des Prozentgrades der Sichtbarkeit im Menü neben dem Slider vornehmen.

  • guilabel:Layermischmodi und Objektmischmodi: Sie können spezielle Darstellungseffekte mit diesen Werkzeugen, die Sie vorher nur von Grafikprogrammen gekannt haben, erzielen. Die Pixel der oben auf liegenden und darunter liegenden Layer werden anhand der unten beschriebenen Einstellungen in Mischmodi gemischt.

  • Wenden Sie Zeicheneffekte auf alle Layerobjekte an, mit dem Zeicheneffekte Knopf.

  • Control feature rendering order erlaubt es Ihnen, mit Hilfe der Objektattribute, die Z-Reihenfolge so einzustellen, wie sie dargestellt werden soll. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen und klicken Sie den browseButton Knopf daneben. Sie erhalten dann den Dialog Reihenfolge festlegen, indem Sie:

    • ein Feld wählen oder einen Ausdruck bauen, um diesen auf den Layer anzuwenden

    • einstellen, in welcher Reihenfolge die abgerufenen Objekte sortiert werden sollen, d. h., wenn Sie Absteigend wählen, werden die niedrigeren Werte unter denen mit höheren Werten dargestellt.

    • einstellen, wenn Objekte NULL Werte zurückgeben, wie sollen sie dargestellt werden: Zuerst oder Zuletzt.

    Sie können mehrere Sortierregeln hinzufügen. Die erste Regel wird auf alle Objekte des Layers angewendet, die Z-Sortierung entspricht den zurückgegebenen Werten. Dann wird für jede Gruppe mit gleichen Werten (einschließlich solcher mit Null Werten) und damit gleicher Z-Ebene, die nächste Regel angewendet um die Objekte zu sortieren. Und so weiter....

    Sobald der Reihenfolge festlegen Dialog angewendet wird, wird eine Zusammenfassung des Ausdrucks genutzt, um die Layerdarstellung zu kontrollieren, diese ist retranskribiert in der Toolbox neben der checkbox Control feature rendering order Option.

Figure Layer Rendering 1:

../../../_images/layer_rendering_options.png

Layerdarstellungsoptionen

Andere Einstellungen

Symbolebenen

Für Renderer, die Symbollayer gestapelt ermöglichen (nur Heatmap nicht) gibt es eine Option, um die Darstellungsreihenfolge der einzelnen Symbolebenen zu steuern.

Für die meisten Renderer gilt, dann Sie auf die Option Symbolebenen zugreifen können, indem Sie den [Erweitert] Knopf unter der gespeicherten Symbolliste drücken und Symbolebenen wählen. Für die Option Regelbasierende Darstellung gibt es einen direkten Zugang durch den [Symbolebenen] Knopf, während für Punktverdrängung Renderer der selbe Knopf in dem Dialog Darstellungseinstellungen steckt.

Um die Symbolebenen zu aktivieren, wählen Sie checkbox Symbolebenen aktivieren. Jede Reihe zeigt eine kleine Vorschau des kombinierten Symbols, seiner Beschriftung und die individuellen Symbollayer, unterteilt in verschiedene Spalten mit einer Nummer. Die Nummern zeigen die Darstellungsreihenfolge, in der die Symbollayer gezeichnet werden. Niedrige Werteebenen werden zuerst gezeichnet, liegen ganz unten, während höhere Werte als letztes gezeichnet werden und über den anderen liegen.

Figure Symbols levels 1:

../../../_images/symbol_levels.png

Symbolebenen Dialog

Bemerkung

Wenn Symbolebenen deaktiviert werden, werden alle Symbole entsprechend ihren jeweiligen Objektreihenfolge gezeichnet. Überlappende Symbole werden einfach zu anderen darunter verschleiert. Außerdem “verschmelzen” ähnliche Symbole nicht mit anderen.

Figure Symbols levels 2:

../../../_images/symbol_levels_examples.png

Unterschied von aktivierten (A) und deaktivierten (B) Symbolebenen

Zeicheneffekte

Damit die Layerdarstellung verbessert und vermieden (oder zumindest reduziert) wird, dass andere Software auf die endgültige Darstellung der Karte umsortiert, bietet QGIS eine weitere leistungsfähige Funktionalität: Die Option paintEffects Zeicheneffekte, die zur Anpassung Zeicheneffekte für die Visualisierung von Vektorlayern hinzufügt.

Die Option ist in dem Dialog Layereinstellungen –> Stil, unter der Gruppe (gilt für den gesamten Layer) Layerdarstellung oder in den Symbollayer Einstellungen (gilt für entsprechende Objekte), verfügbar. Sie können beide kombinieren.

Zeicheneffekte können aktiviert werden, indem Sie die Option checkbox Zeicheneffekte wählen und den paintEffects Effekte Anpassen Knopf drücken, dieser öffnet den Dialog Effekteigenschaften (see figure_effects_1). Die folgenden Effekttypen mit benutzerdefinierten Optionen stehen zur Verfügung:

  • Quelle: Zeichnet den ursprünglichen Objektstil gemäß den Konfigurationen der Layereinstellungen. Die Transparenz des Stils kann eingestellt werden.

    Figure Effects 1:

    ../../../_images/source.png

    Zeicheneffekte: Dialog Quelle

  • Verwischen: Fügt dem Vektorlayer einen verwischten Effekt hinzu. Sie können den Verwischungstyp (Stack oder Gaussian blur), die Stärke und die Transparenz des Verwischungseffekts ändern.

    Figure Effects 2:

    ../../../_images/blur.png

    Zeicheneffekte: Dialog verwischen

  • Einfärben: Dieser Effekt kann dazu verwendet werden, eine Version des Stils mit nur einem Farbton, zu erzeugen. Die Basis wird immer eine Graustufenversion des Symbols sein und Sie können die selectString Grauskalierung nutzen, um zu wählen, wie sie erzeugt wird (Optionen sind: ‘Helligkeit’, ‘Brillanz’ und ‘Durchschnitt’). Wenn checkbox Einfärben ausgewählt ist, ist es möglich eine andere Farbe zu mischen und zu entscheiden, wie stark diese sein soll. Sie können ebenso Glanz, Kontrast und Sättigung Ebenen des Ergebnissymbols einstellen.

    Figure Effects 3:

    ../../../_images/colorise.png

    Zeicheneffekte: Dialog einfärben

  • Schattenwurf: Dieser Effekt fügt dem Objekt einen Schatten hinzu, der wie eine zusätzliche Dimension aussieht. Der Effekt kann durch Änderungen in Versatz Grad und Radius, wo der Schatten hinfällt und den Abstand zum Quellobjekt anpassen. Schattenwurf hat ebenso die Möglichkeit den Verwischradius, die Transparenz und die Farbe des Effekts zu verändern.

    Figure Effects 4:

    ../../../_images/drop_shadow.png

    Zeicheneffekte: Dialog Schattenwurf

  • Innerer Schatten: Dieser Effekt ist dem Schlagschatten ähnlich, aber es erzeugt einen Schatten innerhalb der Ecken des Objekts. Die verfügbaren Option zur Anpassung sind die selben wie beim Schlagschatten Effekt.

    Figure Effects 5:

    ../../../_images/inner_shadow.png

    Zeicheneffekte: Dialog Innerer Schatten

  • Inneres Glühen: Fügt innerhalb des Objekts einen glühenden Effekt hinzu. Dieser Effekt kann angepasst werden durch Umfang (Breite) des glühens oder des Verwischradius. Letztere gibt die Nähe des Verwischens, die Sie in den Kanten des Objekts haben wollen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit die Farbe des glühens, mit einer Einzelfarbe oder einem Farbverlauf, anzupassen.

    Figure Effects 6:

    ../../../_images/inner_glow.png

    Zeicheneffekte: Dialog Inneres Glühen

  • Äußeres Glühen: Dieser Effekt ist dem Inneren Glühen ähnlich, aber es erzeugt ein Glühen außerhalb der Kanten des Objekts. Die verfügbaren Optionen zur Anpassung sind die selben wie beim Äußeren Glühen Effekt.

    Figure Effects 7:

    ../../../_images/outer_glow.png

    Zeicheneffekte: Dialog Äußeres Glühen

  • Transformieren: Fügt die Möglichkeit hinzu, die Form des Objekts zu transformieren. Die erste verfügbare Option zur Anpassung ist Horizontal spiegeln und Vertikal spiegeln, was eine Spiegelung an der horizontalen/vertikalen Achse erzeugt. Vier weitere Optionen sind verfügbar:

    • Scherung: Diagonale des Objekts entlang der X- und/oder Y-Achse

    • Skalierung: vergrößert oder verkleinert das Objekt entlang der X- und/oder Y-Achse um eine bestimmte Prozentzahl

    • Drehung: dreht das Objekt um seinen Mittelpunkt

    • and Versetzen ändert die Position des Objekts basierend auf einer gegebenen Distanz auf der X- und/oder Y-Achse.

    Figure Effects 8:

    ../../../_images/transform.png

    Zeicheneffekte: Dialog transformieren

Es gibt einige allgemein verfügbare Optionen für alle Zeicheneffekte. Transparenz und Mischmodi arbeiten ähnlich, wie die beschriebenen in Layerdarstellung und können in allen Zeicheneffekten verwendet werden, außer in Transformieren.

Ein oder mehrere Zeicheneffekte können zur gleichen Zeit verwendet. Sie aktivieren/deaktivieren einen Effekt mit dem entsprechenden Kontrollkästchen in der Effektliste. Sie können den ausgewählten Effekttyp ändern, indem Sie die Option selectString Effekttype verwenden. Sie können die Effete neu anordnen, indem Sie die Knöpfe arrowUp Nach oben und arrowDown Nach unten benutzen und ebenso Effekte hinzufügen/löschen mit den signPlus Effekt hinzufügen und signMinus Effekt löschen Knöpfen.

Es gibt auch eine selectString Zeichenmodus Option verfügbar für jeden Zeicheneffekt und Sie können die Symbole darstellen und/oder ändern. Effekte werden von oben nach unten dargestellt. ‘Nur ändern’ bedeutet, dass der Effekt nicht sichtbar sein wird, aber die Änderungen die angewendet werden, werden an den nächsten Effekt weitergegeben (der unmittelbar darunter). Der ‘Darstellen und ändern’ Modus macht die Effekte sichtbar und gibt Änderungen an den nächsten Effekt weiter. Wenn der Effekt in der Spitze der Liste der Effekte ist oder wenn unmittelbar über dem Effekt keines im Änderungsmodus ist, dann wird es die ursprüngliche Symbolquelle aus den Layereigenschaften (ähnlich Quelle) verwenden.

Menü Beschriftungen

Die labeling Beschriftungen Kernanwendung stellt intelligentes Beschriften für Punkt- Linien und Polygonlayer zur Verfügung und erfordert nur wenige Parameter. Diese neue Anwendung untersützt auch spontan transformierte Layer. Die folgenden Menüs wurden erstellt um die Vektorlayer zu beschriften:

  • Text
  • Formatierung

  • Puffer

  • Hintergrund

  • Schatten

  • Platzierung

  • Darstellung

Starten Sie QGIS und laden Sie einen Vektorlayer. Aktivieren Sie den Layer in der Legende und klicken Sie auf das labeling Layerbeschriftungseinstellungen Icon in der QGIS Werkzeugleiste oder aktivieren Sie den Reiter Beschriftungen in dem Dialog Layereigenschaften.

Der erste Schritt ist, die Beschriftungsmethode aus der Drop-down-Liste auszuwählen. Es gibt vier verschiedene verfügbare Optionen:

  • Keine Beschriftung

  • Diesen Layer beschriften

  • Regelbasierte Beschriftung

  • und Discourage other labels from covering features in this layer: erlaubt einen Layer nur als Hidnernis für eine andere Layerbeschriftung zu setzen, ohne irgendwelchen eigenen Beschriftungen darzustellen.

Wählen Sie die Diesen Layer beschriften Option und dann eine Attributspalte für das Beschriften aus der Beschriften mit Drop-down-Liste. Klicken Sie expressionEditorOpen, wenn Sie die Beschriftung auf einem Ausdruck basierend haben wollen - Siehe Ausdrucksbasierte Beschriftungen definieren.

Die folgenden Schritte beschreiben ein einfaches Beschriften ohne die Verwendung der Datendefinierten Übersteuerung Funktionen, die neben den Drop-Down Menüs untergebracht sind - siehe Datendefinierte Übersteuerung für das Beschriften für einen Anwendungsfall.

Menü Text

Sie können den Textstil im Text Menü definieren (siehe Figure_labels_1). Verwenden Sie die Schriftart Groß-/Kleinschreibung Option um die Textdarstellung zu beeinflussen. Sie haben die Möglichkeit den Text mit ‘Nur Großbuchstaben’, ‘Nur Kleinbuchstaben’ oder ‘Erstes Zeichen groß’ darzustellen. Verwenden Sie Mischmodi um Effekte die Sie von Grafikprogrammen kennen zu erstellen.

Figure Labels 1:

../../../_images/label_points.png

Intelligentes Beschriften von Punktlayern

Menü Formatierung

Im Menü Formatierung können Sie ein Zeichen für einen Zeilenumbruch in den Beschriftungen mit der Wrap on character’ Funktion definieren. Sie können die :guilabel`Linienhöhe und die Ausrichtung einstellen. Für die letztere Einstellung sind typische Werte verfügbar plus Beschriftungsplatzierung folgen. Wenn dieser Modus eingestellt ist, wird die Textausrichtung für Beschriftungen auf die endgültige Platzierung des Etiketts relativ abhängig zu dem Punkt sein. Zum Beispiel, wenn das Etikett auf der linken Seite des Punkts angeordnet ist, dann wird das Etikett rechts ausgerichtet werden und wenn sie rechts von dem Punkt platziert ist, dann wird das Etikett links ausgerichtet.

Linienvektorlayer können Linienrichtungssymbole enthalten. Es gibt Optionen, um die Art und die Platzierung des Symbols einzustellen.

Verwenden Sie die checkbox Zahlenformatierung Option um die Nummern in einer Attributtabelle zu formatieren. Hier können Dezimalstellen eingefügt werden. Wenn Sie diese Option aktivieren werden erst einmal drei Dezimalstellen als Standard eingestellt.

Menü Puffer

Um einen Puffer zu verwenden, aktivieren Sie checkbox Textpuffer zeichnen in dem Menü Puffer. Die Pufferfarbe ist veränderbar. Sie können auch einen Mischmodus verwenden. Wenn das checkbox Pufferfüllung einfärben Kontrollkästchen aktiviert ist, wird es mit teiltransparentem Text interagieren und gemischte Farbtransparenzergebnisse liefern. Das Abschalten der Pufferfüllung behebt das Problem (es sei denn der innere Aspekt der Pufferausdehnung überschneidet sich mit der Textfüllung) und ermöglicht das Erstellen von umrandetem Text.

Menü Hintergrund

Im Menü Hintergrund können Sie mit Größe X und Größe Y die Form Ihres Hintergrunds definieren. Verwenden Sie Größenart um einen zusätzlichen ‘Puffer’ in Ihren Hintergrund einzufügen. Der Hintergrund besteht dann aus dem Puffer mit dem Hintergrund in Größe X und Größe Y. Sie können eine Drehung festlegen wobei Sie zwischen ‘Mit Beschriftung abgleichen’, ‘Beschriftungsversatz’ und ‘Fest’ wählen können. Indem Sie ‘Beschriftungsversatz’ und ‘Fest’ verwenden, können Sie den Hintergrund rotieren. Definieren Sie X-,Y-Versatz mit X und Y Werten und der Hintergrund wird versetzt. Wenn Sie X-, Y-Radius verwenden erhält der Hintergrund runde Ecken. Auch hier ist es möglich den Hintergrund mit den darunterliegenden Layern in der Kartenansicht anhand von Mischmodi zu mischen (siehe Mischmodi).

Menü Schatten

Verwenden Sie das Schatten Menü für einen benutzerdefinierten Schattenwurf. Das Zeichnen des Hintergrunds ist sehr variabel. Wählen Sie zwischen ‘Niedrigste Beschriftungskomponente’, ‘Text’, ‘Puffer’ und ‘Hintergrund’. Der Versatz-Winkel hängt von der Orientierung der Beschriftung ab. Wenn Sie das Kontrollkästchen checkbox Globalen Schatten verwenden dann ist der Ausgangspunkt des Winkels immer nach Norden orientiert und hängt nicht von der Orientierung der Beschriftung ab. Sie können das Erscheinungsbild des Schattens mit Radius verschmieren beeinflussen. Je höher die Nummer desto weicher sind die Schatten. Das Erscheinungsbild des Schattenwurfs kann auch durch das Benutzen eines Mischmodus verändert werden.

Menü Platzierung

Wählen Sie das Menü Platzierung zur Konfiguration der Beschriftungsplatzierung und Beschriftungspriortät. Beachten Sie, dass die Platzierungsoptionen zwischen den verschiedenen Typen von Vektorlayern unterscheidet, nämlich Punkt, Linie und Polygon.

Platzierung für Punktlayer

Mit der radioButtonOn Kartographisch-en Platzierungsmethode, werden Punktbeschrftungen mit der besten visuellen Verknüpfung des Punktobjekts erzeugt, es folgt idealen Platzierungsregeln. Beschriftungen können in einem Abstand eingestellt werden, selbst von Punktobjekten oder den Grenzen, die das Objekt darstellen. Die letzte Option ist sinnvoll, wenn die Symbolgröße nicht immer gleich groß ist, z. B. bei einer datendefinierten Größe oder wenn verschiedene Symbole bei einer kategorisierten Darstellung verwendet werden.

Standardmäßig sind die Platzierungen in dieser Reihenfolge festgelegt:

  1. oben rechts

  2. oben links

  3. unten rechts

  4. unten links

  5. mitte rechts

  6. mitte links

  7. oben, leicht rechts

  8. unten, leicht rechts

Platzierungsprioritäten können jedoch einzelne Objekte angepasst oder eingestellt werden, wenn Sie die datendefinierte Liste von priorisierten Positionen verwenden. Dies ermöglicht es Ihnen, nur bestimmte Platzierungen zu verwenden, d. h. für Küsten-Objekte verhindern Sie so, dass Beschriftungen auf dem Land liegen.

Die Einstellung radioButtonOn Um den Punkt platziert die Beschriftung in einem gleichen Kreisradius (einzustellen in Abstand) um das Objekt. Die Platzierung der Beschriftung kann auch eingeschränkt werden, in der Quadrant Option.

In der radioButtonOn Versatz vom Punkt Platzierung, werden Beschriftungen in einem bestimmten Versatz vom Punktobjekt platziert. Sie können den Quadrant auswählen, in welchem Sie die Beschriftung platzieren. Sie sind auch in der Lage die X- und Y-Versatzabstände zwischen den Punkte und ihren Beschriftungen einzustellen und den Winkel der Beschriftung mit der Drehung Einstellung. Somit ist Platzierung in einem bestimmten Quadranten mit einer definierten Drehung möglich.

Platzierung für Linienlayer

Beschriftungsoptionen für Linienlayer enthalten radioButtonOn Parallel, radioButtonOff Gebogen oder radioButtonOff Horizontal. Mit den Optionen radioButtonOn Parallel und radioButtonOff Gebogen, können Sie die Position checkbox Über Linie, checkbox Auf Linie und checkbox Unter Linie definieren. Es ist möglich mehrere Optionen auf einmal auszuwählen. In diesem Fall wird QGIS nach der optimalen Position der Beschriftung suchen. Zusätzlich können Sie Größter Winkel zwischen Zeichen auf Kurven definieren, wenn Sie die radioButtonOff Gebogen Option wählen (Sie Figure_labels_2 ).

Für alle drei Platzierungsoptionen können Sie eine Minimaldistanz zum Wiederholen von Beschriftungen einstellen. Der Abstand kann in mm oder Karteneinheiten angegeben werden.

Figure Labels 2:

../../../_images/label_line.png

Intelligentes Beschriften von Linienlayern

Platzierung für Polygonlayer

Sie können eine der folgenden Optionen zur Platzierung von Beschriftung in Polygonen wählen: radioButtonOn Abstand vom Zentrum, radioButtonOff Horizontal (langsam), radioButtonOff Um Zentrum, radioButtonOff Frei and radioButtonOff Nach Umfang.

In den radioButtonOn Abstand vom Zentrum Einstellungen können Sie festlegen ob der Zentroid sich auf radioButtonOn sichtbarem Polygon oder radioButtonOff ganzem Polygon bezieht. Das heißt dass entweder der Zentroid für das Polygon das Sie auf der Karte sehen verwendet wird oder der Zentroid für das ganze Polygon bestimmt wird egal ob Sie das ganze Objekt auf der Karte sehen. Sie können hier Ihre Beschriftung anhand von Quadranten platzieren sowie Versatz und Drehung definieren. Die radioButtonOff Um Zentrum Einstellung macht es möglich die Beschriftung um einen Zentroiden herum mit einer bestimmten Distanz zu platzieren. Auch hier können Sie radioButtonOn sichtbarem Polygon oder radioButtonOff ganzem Polygon für den Zentroiden definieren.

Mit der radioButtonOff Nach Umfang Einstellung, können Sie die Position und einen Abstand für die Beschriftung einstellen. Für die Position sind checkbox Über Linie, checkbox Auf Linie, checkbox Unter Linie und checkbox Line orientation dependent position möglich. Sie können den Abstand zwischen Beschriftung und dem Polygonumriss genau so angeben, wie das Wiederholungsintervall für die Beschriftung.

Figure Labels 3:

../../../_images/label_area.png

Intelligentes Beschriften von Polygonlayern

In der Abteilung Priorität können sie die Priorität, mit der die Beschriftung aller drei Vektorlayertypen (Punkt, Linie, Polygon) dargestellt wird, definieren. Die Platzierungsoption interagiert mit den Beschriftungen der anderen Vektorlayern in der Kartenansicht. Wenn es mehrere Beschriftungen von verschiedenen Layern in einem Bereich gibt, wird die Beschriftung mit der höchsten Priorität angezeigt und die anderen werden ausgeblendet.

Menü Darstellung

In dem Menü Darstellung können Sie einstellen, wann die Beschriftungen dargestellt werden und sie mit anderen Objekten und Beschriftungen interagieren.

Unter den Beschriftungsoptionen finden Sie die skalierungsbasierte und die Pixelgrößenbasierte Sichtbarkeitseinstellungen.

Der Beschriftung Z-Index bestimmt, in welcher Reihenfolge, welche Beschriftung dargestellt wird, als auch in welcher Verbindung mit anderen Objekten in dem Layer (nutzen Sie datendefinierte Übersteuerung), wie mit Beschriftungen anderer Layer. Beschriftungen mit einem hohen Z-Index werden an oberster Stelle dargestellt.

Zusätzlich ist die Logik optimiert worden, so, dass wenn zwei Beschriftungen den selben Z-Index haben, dann:

  • wenn sie aus dem selben Layer sind, wird die kleinere Beschriftung über dem größeren gezeichnet

  • wenn sie aus verschiedenen Layer sind, werden die Beschriftungen in der selben Reihenfolge gezeichnet, wie die Layer an sich (d. h. unter Berücksichtigung der Reihenfolge in der Kartenlegende).

Beachten Sie, dass diese Einstellung Beschriftungen nicht unter andere Objekte anderer Layer zeichnet, es kontrolliert nur die Reihenfolge, in welcher Beschriftungen über allen Layerobjekten gezeichnet werden.

Während der Darstellung der Beschriftungen und um lesbare Beschriftungen anzuzeigen, wertet QGIS automatisch die Position der Beschriftungen aus und kann, im Falle einer Kollision, einige von ihnen verstecken. Trotzdem können Sie checkbox Alle Beschriftungen für diesen layer anzeigen (including colliding labels) wählen und Ihre Kollisionen manuell beheben.

Mit datendefinierten Ausdrücken in Beschriftungen anzeigen and Immer anzeigen können Sie Feineinstellungen vornehmen, welche Beschriftungen dargestellt werden.

Unter Objektoptionen können Sie Jeden Teil eines Multi-Polygons beschriften und Begrenze die Anzahl der zu beschriftenden Objekte wählen. Sowohl Linien- als auch Polygonlayer bieten die Möglichkeit eine Mindestgröße für das Beschriften einzustellen, wählen Sie Unterdrücke Beschriftungen für Objekte kleiner als. Für Polygonlayer können Sie auch einen Filter vornehmen, der Beschriftungen anzeigt, wenn sie komplett in dem Polygon liegen oder nicht. Für Linienlayer können Sie wählen Verschmelze verbundene Linien um doppelte Beschriftung zu vermeiden, um eine lebhafte Karte darzustellen in Verbindung mit dem Abstand oder Wiederholen Optionen im Reiter Platzierung.

In dem Hindernis Rahmen, können Sie die Abdeckungsbeziehungen zwischen Beschriftungen und Objekten bearbeiten. Aktivieren Sie die checkbox Discourage labels from covering features Option um zu entscheiden, ob Objekte des Layers als Hindernis für Beschriftung wirken soll (inklusive Beschriftungen anderer Objekte des selben Layers). Ein Hindernis ist ein Merkmal, QGIS versucht so weit wie möglich keine Beschriftungen übereinander zu platzieren. Anstatt des gesamten Layers, können Sie Teilmengen als Hindernis definieren, indem Sie dataDefined datendefinierte Übersteuerung verwenden.

Der slider Prioritätsschieberegler für Hindernisse erlaubt es Ihnen Beschriftungen von bestimmten Layern zum überlappen zu bevorzugen. Eine Geringe Gewichtung einer Hindernispriorität bedeutet, dass Objekte eines Layers weniger als Hindernis gelten und somit eher durch Beschriftungen überlagert werden. Die Priorität kann ebenso datendefiniert sein, so dass innerhalb des selben Layers, bestimmte Objekte wahrscheinlicher überdeckt werden als andere.

Für Polygonlayer können Sie dezArt von Hindernisobjekten wählen durch Minimierung der Beschriftungsplatzierung sein könnten:

  • over the feature’s interior: Vermeidet Beschriftungen über Innere des Polygons zu platzieren (bevorzugt Beschriftungen vollständig außerhalb oder nur geringfügig innerhalb des Polygons zu platzieren)

  • oder over the feature’s boundary: Vermeidet Beschriftungen über die Begrenzung von Polygonen (bevorzugt Beschriftungen außerhalb oder komplett innerhalb des Polygons zu platzieren). Es kann z. B. nützlich sein für regionale Grenzlayer, in denen die Funktionen einen ganzen Bereich abdecken. In diesem Fall ist es unmöglich, in diesen Layern Beschriftungen zu platzieren und es sieht viel besser aus, zu vermeiden, diese über die Grenzen von Objekten zu legen.

Ausdrucksbasierte Beschriftungen definieren

Mit QGIS können Sie Ausdrücke benutzen um Objekte zu beschriften. Klicken Sie einfach das expressionEditorOpen Icon im Menü labeling Beschriftungen des Eigenschaften Dialogs. In figure_labels_4 sehen Sie einen Beispielausdruck um die Alaska Regionen mit Namen- und Flächengröße, abhängig vom Feld ‘NAME_2’, etwas beschreibenden Text und die Funktion $area in Kombination mit ‘format_number()’ damit sie besser aussieht.

Figure Labels 4:

../../../_images/label_expression.png

Ausdrücke für das Beschriften verwenden

Es ist einfach mit der Ausdrucksbasierte Beschriftung zu arbeiten. Alles, auf was Sie achten müssen, ist:

  • Sie müssen alle Elemente (Strings, Felder und Funktionen) mit einer Zeichenverkettungsfunktion wie concat, + oder || kombinieren. Beachten Sie, dass in manchen Situationen (Nullwerte oder numerische Werte) nicht alle dieser Werkzeuge passen

  • Strings werden in ‘einfachen Anführungszeichen’ geschrieben

  • Felder werden in “doppelten Anführungszeichen” oder ohne Anführungszeichen geschrieben.

Schauen wir uns einige Beispiele an:

 # label based on two fields 'name' and 'place' with a comma as separator
 "name" || ', ' || "place"

 -> John Smith, Paris

 # label based on two fields 'name' and 'place' with other texts
 'My name is ' + "name" + 'and I live in ' + "place"
 'My name is ' || "name" || 'and I live in ' || "place"
 concat('My name is ', name, ' and I live in ', "place")

 -> My name is John Smith and I live in Paris

 # label based on two fields 'name' and 'place' with other texts
 # combining different concatenation functions
 concat('My name is ', name, ' and I live in ' || place)

 -> My name is John Smith and I live in Paris
 -> My name is John Smith     # if the field 'place' is NULL

 # multi-line label based on two fields 'name' and 'place' with a descriptive text
 concat('My name is ', "name", '\n' , 'I live in ' , "place")
 -> My name is John Smith
    I live in Paris

 # label based on a field and the $area function
 # to show the place name and its rounded area size in a converted unit.
 'The area of ' || "place" || ' has a size of ' || round($area/10000) || ' ha'

 -> The area of Paris has a size of 10500 ha

 # create a CASE ELSE condition. If the population value in field
 # population is <= 50000 it is a town, otherwise a city.
 concat('This place is a ', CASE WHEN "population <= 50000" THEN 'town' ELSE 'city' END)

-> This place is a town

Wie Sie im Ausdruckeditor sehen können stehen Ihnen hunderte von Funktionen zur Verfügung um einfache und sehr komplexe Ausdrücke zumBeschriften Ihrer Daten in QGIS zu erstellen. Siehe das Ausdrücke Kapitel für weitere Informationen und ein Beispiel zu Ausdrücken.

Datendefinierte Übersteuerung für das Beschriften

Mit der datendefinierten Übersteuerung werden die Einstellungen für das Beschriften von Einträgen in der Attributtabelle überschrieben. Sie können die Funktion mit dem Rechte-Maus-Knopf aktivieren und deaktivieren. Fahren Sie über das Symbol und Sie sehen die Information über die datendefinierte Übersteuerung einschließlich des aktuellen Definitionsfeldes. Wir beschreiben jetzt ein Beispiel indem wir die datendefinierte Übersteuerungsfunktion für die moveLabelBeschriftung verschieben Funktion verwenden (siehe figure_labels_5 ).

  1. Importieren Sie lakes.shp aus dem QGIS Beispieldatensatz.

  2. Doppelklicken Sie den Layer um die Layereigenschaften zu öffnen. Klicken Sie auf Beschriftungen und Platzierung. Wählen Sie radioButtonOn Abstand vom Punkt.

  3. Suchen Sie nach den Datendefiniert Einträgen. Klicken Sie das |dataDefine| Icon um den Feldtyp für die Koordinate zu definieren. Wählen Sie ‘xlabel’ für X und ‘ylabel’ für Y aus. Die Icons sind jetzt in gelb hervorgehoben.

  4. Zoomen Sie auf einen See.

  5. Set editable the layer using the toggleEditing Toggle Editing button.
  6. Gehen Sie zur Beschriftung Werkzeugleiste und klicken Sie das moveLabel Icon. Jetzt können Sie die Beschriftung manuell in eine andere Position verschieben (siehe figure_labels_6). Die neue Position der Beschriftung ist in den ‘xlabel’ und ‘ylabel’ Spalten der Attributtabelle gespeichert.

Figure Labels 5:

../../../_images/label_data_defined.png

Das Beschriften von Polygonlayern mit datendefinierter Übersteuerung

Figure Labels 6:

../../../_images/move_label.png

Beschriftung verschieben

Regelbasierte Beschriftung

Mit Regelbasierte Beschriftung können mehrere Beschriftungskonfigurationen eingestellt und selektiv auf Basis eines Ausdrucksfilters angewendet werden, wie in Regelbasierte Darstellung.

Regeln können eingestellt werden, um die entsprechende Option an der Spitze des Beschriftungsbedienfeldes auswählen (siehe figure_labels_7 ).

Figure Labels 7:

../../../_images/label_rules_panel.png

Regelbasierte Beschriftung Bedienfelder

Um eine Regel zu erstellen, aktivieren Sie eine existierende Reihe durch einen Doppelklick oder drücken Sie ‘+’ und klicken Sie auf neue Regel. Innerhalb des Bedienfeldes können Sie einen Ausdrucksfilter und die dazugehörgen Beschriftungskonfigurationen einstellen.

Figure Labels 8:

../../../_images/label_rule_settings.png

Regeleigenschaften

Menü Felder

attributes Innerhalb des Felder Menüs können die Feldattribute des ausgewählten Datensatzes manipuliert werden. Die Knöpfe newAttribute Neue Spalte und deleteAttribute Spalte löschen können benutzt werden wenn der Datensatz im toggleEditing Bearbeitungsstatus umschalten Modus ist.

Bearbeitungselement

Figure Fields 1:

../../../_images/editwidgetsdialog.png

Dialog um ein Bearbeitungselement für eine Attributspalte auszuwählen

Innerhalb des Menüs Felder finden Sie auch eine Bearbeitungselement Spalte. Diese Spalte kann dazu benutzt werden Werte oder eine Spanne von Werten zu definieren die zu der bestimmten Attributtabellenspalte hinzugefügt werden dürfen. Wenn Sie auf den [Eingabezeile] Knopf klicken öffnet sich ein Dialog indem Sie verschiedene Elemente definieren können. Diese Elemente sind:

  • Kontrollkästchen: Gibt ein Kontrollkästchen wieder und Sie können definieren welches Attribut der Spalte hinzugefügt wird wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist oder nicht.

  • Klassifikation: Auswahlliste mit den Attributwerten, die im Menü Stil als Legendentyp Eindeutiger Wert für die Klassifikation benutzt werden.

  • Farbe: Stellt einen Farbknopf dar, der es dem Anwender ermöglicht eine Farbe von einem Farbdialogfenster auszuwählen.

  • Datum/Zeit: Stellt ein Linienfeld dar, das ein Kalender-Widget zum Öffnen eines Datums, einer Zeit oder beidem, darstellt. Der Spaltentyp muss Text sein. Sie könnne ein benutzerdefiniertes Format auswählen, einen Pop-up-Kalender, etc.

  • Aufzählung: Öffnet eine Kombobox mit Werten die innerhalb eines Spaltentyps benutzt werden können. Dieses wird aktuell nur vom PostgreSQL Provider untersützt.

  • Dateiname: Vereinfacht die Dateiauswahl durch einen Dateiauswahldialog.

  • Versteckt: Ein verstecktes Attribut ist unsichtbar. Der Anwender kann den Inhalt nicht sehen.

  • Foto: Feld enthält einen Dateinamen für ein Bild. Die Breite und Höhe des Feldes kann definiert werden.

  • Bereich: Erlaubt Ihnen numerische Werte eines bestimmten Wertebereichs festzulegen. Das Bearbeitungselement kann entweder ein Schieber oder ein Drehfeld sein.

  • Beziehungsreferenz: Mit diesem Element können Sie das Objektformular des referenzierten Layers in das Objektformular des aktuellen Layers einbetten. Siehe Ein-Zu-Mehrere-Beziehungen erstellen.

  • Texteditor (voreingestellt): Dies öffnet einen Textbearbeitungsfeld mit dem Sie einfachen Text oder mehrere Zeilen verwenden können. Wenn Sie mehrzeilig gewählt haben können Sie auch HTML wählen.

  • Eindeutige Werte: Sie können einen der Werte die bereits in der Attributtabelle verwendet werden aussuchen. Wenn ‘Änderbar’ aktiviert ist, wird eine Eingabezeile mit Autovervollständigungsunterstützung gezeigt, andernfalls wird eine Kombobox verwendet.

  • UUID Generator: Erstellt ein schreibgeschütztes UUID (Universally Unique Identifiers)-Feld wenn es leer ist.

  • Wertabbildung: Eine Kombobox mit vordefinierten Elementen. Der Wert ist im Attribut gespeichert, die Beschreibung wird in der Kombobox gezeigt. Sie können Werte manuell definieren oder sie aus einem Layer oder einer CSV-Datei laden.

  • Werterelation: Bietet Werte aus einer Bezugstabelle in einer Kombobox. Sie können Layer, Schlüsselspalte und Spaltenwert wählen. Mehrere Optionen stehen zur Verfügung, um das Standardverhalten zu ändern: Nullwert erlauben, nach Wert sortieren, Mehrfachauswahl erlauben Autovervollständigung verwenden. Die Formulare zeigen entweder eine Drop-down-Liste oder eine Zeile eines Eingabefeldes, wenn die Vervollständigungs-Checkbox aktiviert ist.

  • Webansicht: Feld enthält eine URL. Die Breite und Höhe des Feldes ist variabel.

Bemerkung

QGIS verfügt über eine erweiterte “versteckte” Möglichkeit, Ihr eigenes Feld-Widget mit Python zu definieren und dieser beeindruckenden Liste von Widgets hinzuzufügen. Es ist schwierig, aber sehr gut in folgendem Blog erklärt, der erläutert, wie Sie ein Realtime-validation-Widget erstellen können, das wie die beschriebenen Widgets verwendet werden kann. Siehe http://blog.vitu.ch/10142013-1847/write-your-own-qgis-form-elements

Tipp

Relative Pfade in Widgets

Wenn der Pfad, der mit dem Dateibrowser ausgewählt wird, im selben Verzeichnis wie die .qgs Projektdatei ist oder darunter liegt, werden alle Pfade zu relativen Pfaden konvertiert. Dies erhöht die Portabilität eines QGS Projekt mit beigefügten Multimedia-Informationen. Dies ist nur für Dateinamen, Fotos und Web View aktiviert.

Mit dem Attribut Editor Layout, können Sie nun built-in forms (siehe figure_fields_2) definieren. Das ist für die Dateneingabe oder um Objekte abzufragen sehr nützlich, wenn Sie die Option nutzen die Formulare automatisch zu öffnen, wenn Sie Objekte mit vielen Attributen haben. Sie können einen Editor mit mehreren Registerkarten und benannte Gruppen erstellen, um die Attributfelder zu präsentieren.

Wählen Sie ‘Drag and Drop Designer’ und eine Attributspalte. Nutzen Sie signPlus, um eine Kategorie oder einen Reiter oder eine benannte Gruppe zu erstellen (siehe figure_fields_3). Wenn Sie eine neue Kategorie erstellen, wird QGIS einen neuen Reiter oder eine benannte Gruppe für die Kategorie in dem built-in Formular einführen. Der nächste Schritt wird es sein, die relevanten Felder zu einer ausgewählten Kategorie zuweisen mit dem arrowRight Icon. Sie können mehrere Kategorien erstellen und die selben Felder wieder benutzen.

Andere Optionen in dem Dialog sind ‘Autogenerate’ und ‘UI-Datei verwenden’.

  • ‘Autoerzeugen’ erzeugt Editoren für alle Felder und tabuliert sie.

  • Bei der ‘UI-Datei verwenden’ Option können Sie komplexe Dialoge, die mit dem Qt-Designer erstellt werden, verwenden. Das Verwenden einer UI-Datei ermöglicht ein hohes Maß an Freiheit beim Erstellen eines Dialogs. Detaillierte Informationen können Sie unter http://nathanw.net/2011/09/05/qgis-tips-custom-feature-forms-with-python-logic/ finden.

QGIS Dialoge können eine Python-Funktion beinhalten, die aufgerufen wird wenn der Dialog geöffnet wird. Verwenden Sie diese Funktion um Ihren Dialogen eine zusätzliche Logik hinzuzufügen. Der Formularcode kann auf drei verschiedene Arten angegeben werden:

  • aus der Umgebung laden (zum Beispiel in startup.py oder aus einem Plugin)

  • aus einer externen Datei laden, eine Dateiauswahl erscheint, damit Sie eine Python-Datei aus Ihrem Dateisystem auswählen

  • geladen aus dem Inline-Kode, ein Python Editor erscheint, indem Sie direkt Ihr Formularkode eingeben

In allen Fällen müssen Sie den Namen der genannten Funktion eingeben (open im Beispiel unten).

Ein Beispiel ist (im Modul MyForms.py):

def open(dialog,layer,feature):
    geom = feature.geometry()
    control = dialog.findChild(QWidged,"My line edit")

Die Referenz in der Python Init Function sieht in etwa so aus: open

Figure Fields 2:

../../../_images/attribute_editor_layout.png

Dialog Attributeditorzusammenstellung um Kategorien zu erstellen

Figure Fields 3:

../../../_images/resulting_feature_form.png

Das Ergebnis eines integrierten Formulars mit Reitern und benannten Gruppen

Menü Verknüpfungen

join Mit dem Verknüpfungen Menü können Sie eine geladene Attributtabelle mit einem geladenen Vektorlayer verknüpfen. Nach dem Klicken von signPlus öffnet sich der Vektorverknüpfung hinzufügen Dialog. Als Schlüsselspalten müssen Sie einen Joinlayer definieren, den Sie mit dem Zielvektorlayer verbinden wollen. Dann müssen Sie das Verknüpfungsfeld, das der Joinlayer und der Zielvektorlayer gemeinsam haben, festlegen. Jetzt können Sie auch eine Untermenge von Feldern aus dem verknüpften Layer auf Basis des Kontrollkästchens checkbox Verknüpfte Felder wählen festlegen. Als Ergebnis der Verknüpfung werden alle Informationen des Joinlayers und des Zielvektorlayers in der Attributtabelle des Zielvektorlayers als verknüpfte Information dargestellt. wenn Sie eine Untermenge von Feldern festgelegt haben dann werden nur diese Felder in der Attributtabelle des Zielvektorlayers dargestellt.

QGIS bietet zur Zeit Unterstützung für das Verknüpfen von nicht-räumlichen Tabellenformaten die von OGR unterstützt werden (z.B. CSV, DBF und Excel) und von Delimited Text und für den PostgreSQL Provider (siehe figure_joins_1).

Figure Joins 1:

../../../_images/join_attributes.png

Verknüpfe eine Attributtabelle zu einem vorhandenen Vektorlayer

Zusätzlich können Sie mit dem Vektorverknüpfung hinzufügen Dialog:

  • checkbox Verknüpfung im Speicher cachen

  • checkbox Index auf Feld erzeugen

  • checkbox Verknüpfte Felder wählen

  • Erstellen Sie einen checkbox :guilabel:`Benutzerdefinierten Feldnamen Präfix `

Menü Diagramme

diagram Das Menü Diagramme ermöglicht es, ein Diagramm als Grafik über einen Vektorlayer zu visualisieren (siehe figure_diagrams_1).

Die aktuelle Kernimplementation von Diagrammen bietet Unterstützung von:

  • Tortendiagramme, eine kreisförmige statistische Grafik in Scheiben geteilt, die numerische Verhältnis illustriert. Die Bogenlänge jeder Schicht ist proportional zu der Menge, die es darstellt,

  • Textdiagramme, ein horizontal geteilter Kreis, der innerhalb statistische Werte zeigt

  • und Histogrammen.

Für jede Art des Diagramm, gibt es fünf unterschiedliche Reiter:

Attribute

Attribute`definiert, welche Variablen in dem Diagramm gezeigt werden. Nutzen Sie den :sup:`Objekt hinzufügen Knopf um das gewünschte Feld in das ‘Zugeordnete Attribut’ Bedienfeld zu schieben. Erzeugte Attribute mit den Ausdrücke können auch genutzt werden.

Sie können nun Reihen per Drag&Drop nach oben und unten ziehen, das sortiert wie die Attribute angezeigt werden. Sie können ebenso die Beschriftung im der ‘Legende’ Spalte oder die Farbe per Doppelklick ändern.

Diese Beschriftung ist der Standardtext, der in der Legende der Druckzusammenstellung oder der Layeranzeige, dargestellt wird.

Figure Diagrams 1:

../../../_images/diagram_tab.png

Vektorlayer Eigenschaften Dialog mit Menü Diagramme

Darstellung

Darstellung definiert wie das Diagramm aussieht. Es bietet generelle Einstellungen, die die statistischen Werte nicht stören, wie:

  • die graphische Transparenz, seine Konturdicke und -farbe

  • die Breite des Histogramm Balkens

  • im Falle eines Textdiagramms die Kreis Hintergrundfarbe und die Farbe, die für Text benutzt wird

  • die Ausrichtung der linken Linie von der ersten Scheibe im Tortendiagramm. Beachten Sie, die Scheiben werden im Uhrzeigersinn angezeigt.

In diesem Menü können Sie die Diagrammsichtbarkeit bearbeiten:

  • durch entfernen von Diagrammen, die sich überlappen oder Alle Diagramme anzeigen, selbst, wenn sie sich gegenseitig überlappen

  • durch Einstellen der Skalierungssichtbarkeit

Größe

Größe ist der Hauptreiter, wie die ausgewählte Statistik dargestellt wird. Die Diagrammgröße kann ‘Karteneinheiten’ oder ‘Millimeter’ sein. Sie können nutzen:

  • Feste Größe, eine feste Größe zum Darstellen der Grafik aller Objekte, außer beim Darstellen des Histogramms

  • oder Skalierte Größe, basiert auf einem Ausdruck, der Layerattribute benutzt.

Figure Diagrams 2:

../../../_images/diagram_tab_size.png

Vektorlayer Eigenschaften Dialog mit Menü Diagramme, Reiter Größe

Platzierung

Platzierung hilft die Diagramm Position einzustellen. Entsprechend dem Layergeometrietyp, bietet es verschiedene Optionen zur Platzierung:

  • ‘Über den Punkt’ oder ‘Um den Punkt’ für Punktgeometrie. Letzte Variable erfordert einem Radius, dem sie folgen kann.

  • ‘Über der Linie’ oder ‘Um die Linie’ für Liniengeometrie. Wie bei Punktobjekten, benötigt die letzte Variable einen einzuhaltenden Abstand und Nutzer können das Diagramm relativ zu dem Objekt platzieren (‘über’, ‘auf’ und/oder ‘unter’ den Linien). Es ist möglich mehrere Optionen auf einmal zu wählen. In diesem Fall sucht QGIS die optimale Position des Diagramms. Denken Sie daran, dass auch hier die Orientierungslinie für die Position des Diagramms verwenden können.

  • ‘Über dem Zentrum’, ‘Um das Zentrum’ (mit eingestellter Distanz), ‘Umfang’ und irgendwo ‘Innerhalb des Polygons’ sind die Optionen für Polygonobjekte.

Das Diagramm kann auch unter Verwendung der Objektdaten platziert werden, indem Sie die X und Y Felder mit einem Attribut des Objekts ausfüllen.

Die Platzierung der Diagramme können mit den Beschriftungen in Wechselwirkung treten, so können Sie Konflikte erkennen und zwischen Diagrammen und Beschriftungen lösen, indem Sie den Priorität Schieber oder den ** Z-Index ** Wert einstellen.

Optionen

Der Reiter Optionen hat nur Einstellungen im Fall eines Histrogramms. Sie können wählen, ob die Orientierung der Leiste ‘oben’, ‘unten’, ‘rechts’ und ‘links’ ist.

Tipp

Wechseln Sie schnell zwischen Diagrammen

Die meisten der oben genannten Einstellungen gelten für die verschiedenen Arten von Diagrammen, wenn Sie diese designen, können Sie einfach den Diagrammtyp ändern und schauen, welches am besten passt und das ohne Datenverlust.

Fallstudien

Wir werden ein Beispiel zeigen und dem Alaskagrenzlayer ein Textdiagramm das Temperaturdaten von einem climate Vektorlayer zeigt überlagern. Beide Vektorlayer sind Teil des QGIS Beispieldatensatzes (siehe Abschnitt Beispieldaten).

  1. Klicken Sie erst auf das addOgrLayer Vektorlayer hinzufügen Icon, browsen Sie zum QGIS Beispieldatensatzordner und laden Sie die beiden Vektorlayer alaska.shp und climate.shp.

  2. Doppelklicken Sie auf den climate Layer in der Kartenlegende um den Dialog Layereigenschaften zu öffnen.

  3. Klicken Sie auf das Menü Diagramme, aktivieren Sie checkboxDiagramme anzeigen und wählen Sie ‘Textdiagramm’ aus der Diagrammtyp selectString Kombo-Box aus.

  4. Im Darstellung Reiter wählen wir ein Hellblau als Hintergrundfarbe und im Reiter Größe stellen wir eine feste Größe von 18 mm ein.

  5. Im Reiter Position könnte die Platzierung auf ‘Um Punkt’ eingestellt werden.

  6. Im Diagramm wollen wir die Werte der drei Spalten T_F_JAN, T_F_JUL und T_F_MEAN darstellen. Wählen Sie erst T_F_JAN als Attribute´ und klicken Sie den |signPlus| Knopf, dann ``T_F_JUL` und schließlich T_F_MEAN.

  7. Klicken Sie jetzt [Anwenden] um das Diagramm in QGIS anzuzeigen.

  8. Sie können die Diagrammgröße im Größe Reiter anpassen. Aktivieren Sie radioButtonOn Skalierte Größe und stellen Sie die Größe des Diagramms auf Basis eines Attributes mit dem Maximalwert und dem Größe Menü ein. Wenn die Diagramme auf dem Bildschirm zu klein erscheinen können Sie das checkbox Kleine Diagramme vergrößern Kontrollkästchen aktivieren und die Minimalgröße des Diagramms definieren.

  9. Verändern Sie die Attributfarben indem Sie auf die Farbwerte im Zugewiesene Attribute Feld doppelklicken. Figure_diagrams_3 zeigt eine Vorstellung von dem Ergebnis.

  10. Klicken Sie schließlich auf [Ok].

Figure Diagrams 3:

../../../_images/climate_diagram.png

Diagramm aus Temperaturdaten auf einer Karte dargestellt

Behalten Sie im Hinterkopf dass im Reiter Position eine Datendefinierte Position der Diagramme möglich ist. Sie können hier Attribute verwenden um die Position des Diagramms zu definieren. Sie können auch eine maßstabsabhängige Sichtbarkeit im Darstellung Reiter einstellen.

Die Größe und die Attribute können auch ein Ausdruck sein. Verwenden Sie den expressionEditorOpen Knopf um einen Ausdruck einzufügen. Siehe Kapitel Ausdrücke für weitere Informationen und Beispiele.

Menü Aktionen

action QGIS bietet die Möglichkeit, Aktionen auf Basis von Attributen einer Ebene durchzuführen. Dies kann für eine Vielzahl von Aktionen genutzt werden, z.B. um ein Programm mit Abfragen aus der Attributdatenbank zu füttern oder um Parameter an ein Web-Reporting-Tool weiterzugeben.

Figure Actions 1:

../../../_images/action_dialog.png

Überblick über den Dialog Aktionen mit einigen Beispielaktionen

Aktionen auf Basis von Attributen sind sinnvoll wenn sie häufig eine externe Anwendung starten oder eine Internetseite auf Basis von einem oder mehreren Werten in Ihrem Vektorlayer visualisieren wollen. Sie sind in 6 Typen aufgeteilt und können wie folgt verwendet werden:

  • Allgemein, Mac, Windows und Unix Aktionen starten einen externen Prozess.

  • Python Aktionen führen einen Python-Ausdruck aus.

  • Allgemeine und Pythonaktionen sind überall sichtbar.

  • Mac, Windows und Unix Aktionen sind nur sichtbar auf der entsprechenden Plattform (z.B. können Sie drei ‘Bearbeiten’ Aktionen definieren um einen Editor zu öffnen und die Benutzer können nur die eine ‘Bearbeiten’ Aktion für Ihr Betriebssystem sehen und ausführen um den Editor zu starten).

Es gibt verschiedene Beispiele in diesem Dialog. Sie können Ihn laden indem Sie auf [Voreingestellte Aktion] klicken. In einem Beispiel wird eine Suche auf Basis eines Attributwertes durchgeführt. Dieses Konzept wird in der folgenden Diskussion verwendet.

Aktionen definieren

Attributaktionen werden im Vektor Layer Eigenschaften Dialog definiert. Um eine Aktion zu definieren öffnen Sie den Vektor Layereigenschaften Dialog und klicken Sie auf das Menü Aktionen. Gehen Sie zu den Aktionseigenschaften. Wählen Sie ‘Allgemein’ als Typ und vergeben Sie einen beschreibenden Namen für die Aktion. Die Aktion selbst muss den Namen der Anwendung, die ausgeführt wird wenn die Aktion zum Einsatz kommt, enhalten. Sie können einen oder mehrere Attributfeldwerte als Argumente der Applikation hinzufügen. Wenn die Aktion aufgerufen wird wird jeder Satz von Buchstaben, der mit einem % beginnt und auf den der Name eines Feldes folgt, durch den Wert des entsprechenden Feldes ersetzt. Die speziellen Buchstaben %% werden durch den Wert des Feldes, das durch das Objekte abfragen Werkzeug oder die Attributtabelle ausgewählt wurde, ersetzt (siehe using_actions unten). Anführungszeichen werden ignoriert wenn Ihnen ein Backslash vorausgeht.

Wenn Sie Feldnamen vorfinden die Substrings anderer Feldnamen sind (z.B., col1 und col10) sollten Sie das angeben indem Sie den Feldnamen (und den % Buchstaben) mit eckigen Klammern umrunden (z.B. [%col10]). Hiermit wird vermieden dass der %col10 Feldname mit de, %col1 Feldnamen mit einem 0 am Ende verwechselt wird. Die Klammern werden von QGS entfernt wenn es im Wert des Feldes ersetzt. Wenn Sie wollen dass das zu ersetzende Feld von eckigen Klammern umrandet wird verwenden Sie ein zweites Set wie hier:[[%col10]].

Wenn Sie das Objekte abfragen Werkzeug verwenden, können Sie den Identifikationsergebnis Dialog öffnen. Es enthält eine (Abgeleitet) Item das layertyprelevante Informationen enthält. Die Werte in diesem Element können auf ähnliche Weise den anderen Feldern zugeordnet werden indem dem Abgeleitet Feldnamen ein (Derived) vorangeht. Zum Beispiel hat ein Punktlayer ein X und Y Feld und die Werte dieser Felder können in der Aktion mit %(Derived).X und %(Derived).Y verwendet werden. Die Abgeleitet Attribute sind nur in der Objekte abfragen Dialog Box erhältlich, jedoch nicht in der Attributtabelle Dialogbox.

Nachfolgend werden zwei Beispielaktionen gezeigt:

  • konqueror http://www.google.com/search?q=%nam
  • konqueror http://www.google.com/search?q=%%

Im ersten Beispiel wird der Webbrowser Konqueror eingebunden und öffnet eine URL. Die URL führt eine Googlesuche für den Wert des nam Feldes unseres Vektorlayers durch. Beachten Sie das die Anwendung oder das Skript das von der Anwendung aufgerufen wird im Pfad sein muss oder den vollen Pfad vermitteln muss. Um sicher zu sein könnten wir das erste Beispiel wie folgt umschreiben: /opt/kde3/bin/konqueror http://www.google.com/search?q=%nam. Dies wird versichern dass die Konqueroranwendung ausgeführt wird wenn die Aktion aufgerufen wird.

Das zweite Beispiel nutzt den Ausdruck %%, welcher unabhängig ist von einem speziellen Feld. Beim Ausführen des Befehls wird der Ausdruck %% durch den Wert des jeweils selektierten Feldes aus Objekte abfragen oder der Attributtabelle ersetzt.

Aktionen anwenden

Aktionen können entweder über den Objekte abfragen Dialog, den Attributtabelle Dialog oder über Objektaktion durchführen aufgerufen werden (erinnern Sie sich daran dass diese Dialoge durch Klicken von identify Objekte abfragen oder openTable Attributtabelle öffnen oder actionRun Objektaktion ausführen geöffnet werden können). Um eine Aktion aufzurufen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Eintrag im Pop-up Menü und wählen die gewünschte Aktion aus der Liste aus. Aktionen sind anhand des Namens den Sie beim Definieren der Aktion vergeben haben im Pop-up Menü aufgeführt. Klicken Sie auf die Aktion die sie aufrufen wollen.

Wenn Sie eine Aktion mit %% Notation verwenden, machen Sie einen Rechtsklick auf den Feldwert im Objekte abfragen Dialog oder im Attributtabelle Dialog den Sie der Anwendung oder dem Skript übergeben wollen.

In einem weiteren Beispiel soll gezeigt werden, wie Attributwerte eines Vektorlayers abgefragt und in eine Textdatei mit Hilfe der Bash und des echo Kommandos geschrieben werden (funktioniert also nur unter nix und evtl. osx ). Der Abfragelayer enthält die Felder Art taxon_name, Latitude lat und Longitude long. Wir möchten jetzt eine räumliche Selektion von Örtlichkeiten machen und diese Feldwerte in eine Textdatei für den ausgewählten Datensatz (in der QGIS Kartenansicht in gelb gezeigt) exportieren. Hier ist die Aktion, um dies zu erreichen:

bash -c "echo \"%taxon_name %lat %long\" >> /tmp/species_localities.txt"

Nachdem ein paar Orte auf dem Bildschirm ausgewählt wurden (diese erscheinen gelb hinterlegt), starten wir die Aktion mit der rechten Maustaste über den Dialog Abfrageergebnisse und können danach in der Textdatei die Ergebnisse ansehen:

Acacia mearnsii -34.0800000000 150.0800000000
Acacia mearnsii -34.9000000000 150.1200000000
Acacia mearnsii -35.2200000000 149.9300000000
Acacia mearnsii -32.2700000000 150.4100000000

Als Übung können wir eine Aktion erstellen die eine Googlesuche auf Basis des lakes Layers durchführt. Zuerst müssen wir die URL, die gebraucht wird um eine Suche nach einem Stichwort durchzuführen, festlegen. Dies lässt sich einfach durchführen indem man einfach Google aufruft und eine einfache Suche durchführt und dann die URL aus der Adressleiste Ihres Browsers entnimmt. Mit diesem kleinen Aufwand können wir sehen dass das Format http://google.com/search?q=qgis ist, wobei QGIS das Suchwort ist. Anhand dieser Informationen können wir fortfahren:

  1. Laden Sie den Layer file:lakes.shp.

  2. Öffnen Sie den Layereigenschaften Dialog indem Sie einen Doppelklick auf den Layer in der Legende machen und wählen Sie Eigenschaften aus dem Popup-Menü.

  3. Klicken Sie auf das Menü Aktionen

  4. Geben Sie einen Namen für die Aktion ein, z.B. Google Search.

  5. Für diese Aktion ist es notwendig den Namen des externen Programms anzugeben. In diesem Fall können wir Firefox verwenden. Wenn das Programm sich nicht im Pfad befindet müssen Sie den vollständigen Pfad angeben.

  6. Hinter dem Namen des Programms geben wir die URL ein, die wir für die Internetsuche benutzen wollen, aber ohne das Schlüsselwort: http://google.com/search?q=

  7. Der Text imm Feld Aktion sollte nun folgendermaßen aussehen: firefox http://google.com/search?q=

  8. Klicken Sie nun auf die Drop–Down Box mit dem Spaltennamen der Attributtabelle des Layers lakes. Der Knopf ist gleich links neben dem Knopf [Attribut einfügen].

  9. Wählen Sie aus der Drop-down-Liste ‘Names’ und klicken Sie [Feld eingeben].

  10. Die Aktion sieht nun so aus:

    firefox http://google.com/search?q=%NAMES

  11. Um die Aktion abzuschließen, klicken Sie den [Zur Aktionsliste hinzufügen] Knopf.

Damit ist die Aktion fertig für den Einsatz. Der gesamte Befehl der Aktion sollte folgendermaßen aussehen:

firefox http://google.com/search?q=%NAMES

Damit ist die Aktion fertig für den Einsatz. Schließen Sie den Eigenschaften Dialog und zoomen Sie in einen Bereich Ihrer Wahl. Stellen Sie sicher, dass der Layer lakes in der Legende aktiviert ist. Nun identifizieren Sie einen See. In der Ergebnisanzeige sollte nun die Aktion sichtbar sein:

Figure Actions 2:

../../../_images/action_identifyaction.png

Wählen Sie ein Objekt und eine Aktion aus

Wenn wir nun auf das Wort action klicken, öffnet sich der Webbrowser Firefox und zeigt uns das Ergebnis der Internetrecherche z.B. nach dem See Tustumena an http://www.google.com/search?q=Tustumena. Es ist übrigens auch möglich, weitere Attributspalten zu ergänzen. Dazu fügen Sie einfach ein ‘+’-Zeichen an das Ende der Aktion, wählen eine weitere Attributspalte und klicken wieder auf den Knopf [Attribut einfügen]. In unserem Datensatz ist leider keine weitere sinnvolle Attributspalte vorhanden, nach der man im Internet suchen könnte.

Sie können auch mehrere Aktionen für einen Layer definieren. Sie alle werden dann bei der Abfrage von Objekten im Identifikationsergebnis Dialog angezeigt.

Sie können auch die aus der Attributtabelle aufrufen, indem Sie eine Zeile mit der rechten Maustaste auswählen und dann die Aktion aus dem Pop-up-Menü wählen.

Sie sehen, man kann sich eine Vielzahl interessanter Aktionen ausdenken. Wenn Sie z.B. einen Punktlayer mit einzelnen Punkten haben, an denen Photos geschossen wurden, dann können Sie eine Aktion erstellen, über die Sie dann das entsprechende Foto anzeigen lassen können, wenn Sie auf den Punkt in der Karte klicken. Man kann auch zu bestimmten Attributen webbasierte Information ablegen (z.B. in einer HTML-Datei) und diese dann über eine Aktion anzeigen lassen, etwa so wie in dem Google Beispiel.

Wir können auch komplexere Beispiele erstellen, indem wir z.B. Python Aktionen verwenden.

Normalerweise wenn wir beim Erstellen von Aktionen zum Öffnen einer Datei mit einer externen Anwendung absolute Pfade, oder letztendlich relative Pfade verwenden ist im zweiten Fall der Pfad relativ zum Ort der ausführbaren Datei. Was aber wenn wir relative Pfade, die relativ zum ausgewählten Layer (eine dateibasierte, wie ein Shape oder SpatiaLite) sind, benutzen müssen ? Mit dem folgenden Code können wir einen Trick anwenden:

command = "firefox"
imagerelpath = "images_test/test_image.jpg"
layer = qgis.utils.iface.activeLayer()
import os.path
layerpath = layer.source() if layer.providerType() == 'ogr'
  else (qgis.core.QgsDataSourceURI(layer.source()).database()
    if layer.providerType() == 'spatialite' else None)
path = os.path.dirname(str(layerpath))
image = os.path.join(path,imagerelpath)
import subprocess
subprocess.Popen( [command, image ] )

Wir müssen uns nur ins Gedächtnis rufen dass es sich um eine Python Aktion handelt und dass das Ändern der command und imagerelpath Variablen auf unsere Bedürfnisse angepasst wird.

Was aber wenn der relative Pfad relativ zur (gespeicherten) Projektdatei sein muss? Der Code der Python Aktion würde wie folgt lauten:

command="firefox"
imagerelpath="images/test_image.jpg"
projectpath=qgis.core.QgsProject.instance().fileName()
import os.path
path=os.path.dirname(str(projectpath)) if projectpath != '' else None
image=os.path.join(path, imagerelpath)
import subprocess
subprocess.Popen( [command, image ] )

Ein anderes Python Aktion Beispiel ist das mit wir dem Projekt neue Layer hinzufügen können. Z.B. wird in den folgenden Beispielen dem Projekt ein Vektorlayer beziehungsweise ein Rasterlayer hinzugefügt. Die Namen der Dateien, die dem Projekt hinzugefügt werden sollen, und die Namen, die den Layern gegeben werden, sind datengesteuert (filename und layername sind Spaltennamen der Attributtabelle des Vektorlayers in dem die Aktion erstellt wurde):

qgis.utils.iface.addVectorLayer('/yourpath/[% "filename" %].shp',
  '[% "layername" %]', 'ogr')

Um eine Rasterdatei hinzuzufügen (ein TIF-Bild in diesem Beispiel) wird daraus:

qgis.utils.iface.addRasterLayer('/yourpath/[% "filename" %].tif',
  '[% "layername" %]')

Menü Darstellung

mapTips Dieses Menü ist speziell für Kartenhinweise erstellt worden. Es enthält eine neue Funktion: Kartentippanzeigetext in HTML. Während Sie weiterhin ein radioButtonOff Feld das angezeigt werden soll wenn Sie über ein Objekt auf der Karte gehen wählen können ist es jetzt möglich HTML Code der eine komplexe Anzeige erstellt wenn man darüber geht einzugeben. Um Kartenhinweise zu aktivieren wählen Sie die Menüoption Ansicht ‣ Kartenhinweise.

Abbildung 1 und 2 zeigen ein Beispiel für HTML-Codes und wie sie sich in der Kartenansicht verhalten.

Figure Display 1:

../../../_images/display_html.png

HTML-Code für Kartenhinweis

Figure Display 2:

../../../_images/map_tip.png

Kartenhinweis erstellt mit HTML-Code

Menü Darstellung

QGIS unterstützt eine direkte Objekt Generalisierung. Dies kann die Darstellungszeit verbessern wenn viele komplexe Objekte in kleinem Maßstab gezeichnet werden sollen. Dieses Objekt kann in den Layereinstellungen ein- oder ausgeschaltet werden indem checkbox Geometrie vereinfachen verwendet wird. Es gibt zusätzlich eine neue globale Einstellung die die Vereinfachung standardmäßig für neu hinzugefügte Layer einschaltet (siehe Abschnitt Optionen):

Figure Rendering 1:

../../../_images/simplify_rendering.png

Dialog Layergeometrien vereinfachen

Bemerkung

Objektgeneralisierung, kann in einigen Fällen, Artefakte in Ihre gerenderte Ausgabe einführen. Dies können Splitter zwischen Polygonen und ungenau Darstellung bei der Verwendung von Offset-basierten Symbolayern sein.

Während der Darstellung extrem detaillierter Layer (z. B. Polygonlayer mit einer sehr großen Anzahl von Knoten) kann dieser Zusammenstellungsexport im PDF/SVG Format sehr groß sein, weil alle Knoten in der exportierten Datei enthalten sind. Dies kann die resultierende Datei sehr langsam machen, beim arbeiten und/oder öffnen mit anderen Programmen.

Aktivieren von checkbox Force layer to render as raster zwingt diese Layer dazu gerastert zu werden, so dass die exportierten Dateien nicht alle enthaltenen Knoten in diesen Layern enthalten müssen und die Wiedergabe daher beschleunigt wird.

Sie können dies auch tun, indem Sie die Zusammenstellung zwingen sie als Raster zu exportieren, aber das ist eine Alles-oder-nichts Lösung, da die Rasterung auf alle Ebenen angewendet wird.

Metadaten Menü

metadata Das Metadaten Menü besteht aus Beschreibung, Beschreibung, Metadaten-URL´, :guilabel:`LegendUrl und Eigenschaften Abschnitten.

Im Abschnitt Eigenschaften erhalten Sie allgemeine Informationen über den Layer, darunter Einzelheiten über den Typ und die Verortung, Anzahl der Objekte, Objekttyp und Bearbeitungsmöglichkeiten. Die Ausdehnung Tabelle zeigt Ihnen Layerausdehnungsinformationen und das Räumliches Bezugssystem des Layers Informationen über das KBS des Layers. Dies ist ein schneller Weg Informationen über den Layer herauszufinden.

Zusätzlich können Sie einen Titel und eine Zusammenfassung für den Layer im Abschnitt Beschreibung hinzufügen oder bearbeiten. Es ist hier außerdem möglich eine :guilabel: Stichwortliste` zu definieren. Diese Stichwortlisten können in einem Metadatenkatalog verwendet werden. Wenn Sie einen Titel aus einer XML Metadatendatei verwenden wollen müssen Sie einen Link im DateURL Feld ausfüllen.

Verwenden Sie Beschreibung um Attributdaten aus einem XML-Metadatenkatalog zu erhalten.

In Metadaten-URL können Sie den allgemeinen Pfad zum XML-Metadatenkatalog definieren. Diese Information wird in der QGIS Projektdatei für nachfolgende Sitzungen gespeichert und wird für QGIS Server verwendet.

Im Abschnitt LegendenUrl, können Sie der URL eines Legendenbilds in dem URL Feld anbieten. Sie können das Format Drop-Down-Menü nutzen, um das entsprechende Format des Bilds anzuwenden. Zur Zeit werden png, jpg und jpeg Formate unterstützt.

Figure Metadata 1:

../../../_images/vector_metadata_tab.png

Menü Metadaten im Vektorlayer Eigenschaften Dialog

Layereigenschaften speichern und teilen

Verwalten von benutzerdefinierten Stilen

Wenn ein Layer der Kartenansicht hinzugefügt wurde, verwendet QGIS standardmäßig ein zufälliges Symbol/eine Farbe um seine Objekte darzustellen. Sie können jedoch ein Standardsymbol in Projekt ‣ Eigenschaften ‣ Standardstile einstellen, dass auf jeden neuen Layer, entsprechend seinem Geometrietyp, angewendet wird.

Aber die meiste Zeit, würden Sie es vorziehen, einen maßgeschneiderten und komplexeren Stil, der automatisch oder manuell (mit weniger Aufwand) auf die Layer angewendet werden kann. Sie können dieses Ziel mit der Stil Kombobox unten in den Layereigenschaften erreichen. Diese Kombobox bietet Ihnen Funktionen zum erstellen, laden und bearbeiten von Stilen.

Ein Stil speichert alle Informationen eingestellt in dem Layereigenschaften Dialog zur Darstellung oder zum interagieren in den Objekten (einschließlich Symbologie, Beschriftung, Aktion, Diagramm ... Einstellungen).

Figure Vector Properties 10:

../../../_images/style_combobox.png

Optionen Stilkombobox

Standardmäßig, wird der angewendete Stil auf einen geladenen Layer default genannt. Sobald Sie die Ideale und entsprechende Darstellung für Ihren Layer erhalten haben, können Sie ihn speichern, indem Sie die Stil Kombobox drücken und folgendes wählen:

  • Aktuelles umbenennen: Der aktive Stil wird umbenannt und mit den aktuellen Optionen aktualisiert

  • Hinzufügen: Ein neuer Stil wird mit den aktuellen Optionen erstellt.

Am unteren Rand der Stil Drop-down-Liste finden Sie die Stile für den eingestellten Layer und der aktive ist geprüft. Sobald Sie mehr als einen Stil für einen Layer definiert haben, erscheint eine Aktuellen entfernen Option, die Ihnen hilft unnötige Stile zu entfernen.

Beachten Sie, dass jedes Mal, wenn sie den Layereigenschaften Dialog validieren, der aktive Stil die Änderungen übernimmt, die Sie getättigt haben.

Sie können beliebig viele verschiedene Stile erstellen, aber nur einer kann zu einem Zeitpunkt aktiv sein. Kombiniert mit der voreingestellten Sichtbarkeit, bietet dies einen schnellen und mächtigen Weg, um komplexe Projekte mit einigen wenigen Layern zu verwalten (Sie brauchen keinen Layer in der Kartenlegende zu kopieren).

Tipp

Verwalten Sie Stile aus dem Layerkontextmenü

Rechtsklicken Sie auf den Layer in dem Layerfenster zum hinzufügen, umbenennen oder entfernen von Layerstilen. Sie können ebenso Objektsymbole bearbeiten.

Stil in einer Datei oder Datenbank speichern

Während diese Stile innerhalb des Projekts gespeichert werden, können sie von Layer zu Layer kopiert und eingefügt werden in dem Projekt, es ist auch möglich, sie außerhalb des Projekts zu speichern, damit sie in ein anderes Projekt geladen werden können. Klicken Sie selectString Stil ‣ Stil speichern speichert das Symbol als eine QGIS Layerstil Dati (.qml) oder SLD Datei (.sld). SLDs können von jedem Darstellungstyp - Einzelsymbol, Kategorisiert, Abgestuft oder Regelbasierend - exportiert werden, aber wenn Sie ein SLD importieren wird entweder nur Einzelsymbol oder oder Regelbasierend erstellt. Das heisst dass Kategorisierte oder Abgestufte Stile nach Regelbasierend konvertiert werden. Wenn Sie diese Darstellungsarten beibehalten wollen müssen Sie zum QML-Format greifen. Auf der anderen Seite kann es sehr nützlich sein diese einfache Art, Stile nach Regelbasierend zu konvertieren, anzuwenden.

Wenn die Datenquelle eines Layers eine Datenbank ist (PostGIS oder Spatialite zum Beispiel) können Sie Ihren Layerstil innerhalb der Tabelle der Datenbank speichern. Klicken Sie einfach auf die Stil speichern Kombobox und wählen Sie In Datenbank speichern, füllen Sie dann den Dialog zum Definieren eines Stilnamens, hinzufügen einer Beschreibung und einer ui-Datei sowie ob der Stil ein voreingestellter Stil ist. Sie können der Datenbank mehrere Stile hinzufügen. Jedoch kann jede Tabelle nur einen voreingestellten Stil haben.

Wenn ein Layer in QGIS geladen wir und ein voreingestellter Stil bereits für diesen Layer existiert, wird QGIS den Layer und seinen Stil laden. Nachdem Sie den Layerstil bearbeitet haben, können Sie ihn Save as Default, einen neuen Stil erzeugen, der der voreingestellte wird oder, wenn Sie unzufrieden sind, Restore Default.

Figure Vector Properties 2:

../../../_images/save_style_database.png

Dialog Stil in Datenbank speichern

Tipp

Schnell einen Layerstil teilen innerhalb des Projekts

Sie können auch Layerstile innerhalb des Projekt teilen, ohne einen Dateistil oder Datenbankstil zu importieren, rechtsklicken Sie den Layer im Layerfenster und, von der Stil Kombobox, kopieren Sie den Stil eines Layers und fügen Sie ihn in eine Gruppe oder auf einen Layer ein: Der Stil wird auf alle Layer angewendet, die vom gleichen Typ (Vektor vs Raster) wie der ursprüngliche Layer sind und im Falle des Vektors, die den gleichen Geometrietyp (Punkt, Linie oder Polygon) haben.